Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Oper in 3 Akten von Giacomo Puccini Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Victorien Sardous Drama "La Tosca"

Tosca singt. Die Auftritte der Sängerin werden frenetisch gefeiert. Und Tosca liebt. Abseits der Bühne genießt sie die adrenalinsatte Beziehung zum Maler Cavaradossi. Doch als dieser einem flüchtigen politischen Gefangenen zu Hilfe kommt und so selbst in die Fänge des berüchtigten Polizeichefs Scarpia gerät, wird Toscas Weltbild erschüttert. Sie, die immer glaubte, ein unpolitisches Dasein zu führen, muss plötzlich erkennen, wie falsch sie lag. Bevor Scarpias mächtiger Arm sie umschlingen kann, tötet sie den verhassten Polizeichef. Doch was wie ein Befreiungsschlag aussah, erweist sich als Trugschluss, denn das System kennt keine Gnade …

Seit ihrer Uraufführung im Jahr 1900 ist Puccinis „Tosca“ ein absoluter Dauerbrenner des Musiktheaterrepertoires. Das große Drama wird unter Hochspannung in einer höchst emotionalen Musik verdichtet, die ständig vor Ohren führt, dass Scarpias Machtsystem so perfide engmaschig gestrickt ist, dass niemand verschont bleibt. MiR-Intendant Frank Hilbrich inszeniert nach seinem erfolgreichen Einstand mit „Falstaff“ in der Spielzeit 25.26 erneut ein Herzstück der italienischen Oper.

Programmheft (Auszüge) Tosca Download
Info
Mit Audiodeskription am 28.03.2027, 16.00 Uhr
Sprache
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung
empfohlen ab 12 Jahren
Mitwirkende

Leitung

Musikalische Leitung
Rasmus Baumann
Bühne
Volker Thiele
Choreinstudierung
Alexander Eberle
Einstudierung Kinderchor
Veronika Haller
Dramaturgie
Theresa Steinacker

Besetzung

Mario Cavaradossi
Abraham Bretón
Spoletta
Leon Noel Wepner
Sciarrone / Kerkermeister
Oliver Aigner
Cesare Angelotti
Maksim Andreenkov , Yevhen Rakhmanin
Stimme des Hirtenknaben
Tamina Biber , Yeeun Yeo

Ensembles

Chor
MiR Opernchor
Kinderchor
MiR Kinderchor
Statisterie
MiR Statisterie
Orchester
Neue Philharmonie Westfalen
Weitere Termine
    • Vorstellung
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    • zum letzten Mal in dieser Spielzeit
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Pressestimmen
Ausdrucksstarke Stimmen, fein differenzierter Klang, ein bestürzendes Ende: Das Publikum im voll besetzten Theater zeigt sich begeistert.
20.10.2026 | WAZ
Eine fantastische „Tosca": musikalisch erstklassig und klug in der Personenführung.
20.10.2026 | Ruhrnachrichten
Rasmus Baumann sorgt bei alldem für einen satten Puccini-Klang, geht beherzt in die Tutti, arbeitet sich zusammen mit der Neuen Philharmonie Westfalen fein differenziert durch die lyrischen Passagen … Was für ein Abend!
20.10.2026 | NRZ
Ein tolles Protagonisten-Trio hat die Gelsenkirchener Oper: Margarita Vilsone war als Gast in der Premiere eine grandiose Floria Tosca. (...) Der mexikanische-spanische Tenor Abraham Bretón war der Cavaradossi an ihrer Seite, der mit leuchtender, starker Stimme, die auch in den hohen Lagen Glanz hatte, begeisterte. Als Scarpia stellte sich das neue Ensemblemitglied Alejandro Lárraga Schleske vor und zeigte mit großer Präsenz im Spiel eindrucksvoll das Unheimliche und Gnadenlose des grausamen Barons.
20.10.2026 | Recklinghäuser Zeitung
Regisseur Frank Hilbrich reißt ohne Zögern den Abgrund auf. Seine Inszenierung bräuchte kein Bühnenbild: Sie befasst sich mit den Menschen und ihren Beziehungen und sie vertraut der Musik. Nichts wirkt ausgedacht oder programmatisch übergestülpt. Den Figuren schenkt er echtes Leben. Seine Kunst offenbart sich im Unsichtbarwerden, im Zurücktreten – und im radikalen Erzählen. Die Handlung scheint direkt aus den Darstellern zu erwachsen. Das packt einen nicht beim Kopf, sondern greift unmittelbar ins Herz.
21.10.2026 | Das Opernmagazin
Auf dieses Trio der Hauptrollen kann manch großes Haus nur neidisch sein!
21.10.2026 | Der Opernfreund
Hilbrich gelingt eine absolut packende Umsetzung von Puccinis schonungslosem Opernkrimi. Auch die musikalische Leistung lässt keine Wünsche offen.
19.10.2026 | Online Musik Magazin
(...) stellt die Figuren und ihre Gefühle in den Mittelpunkt. Und um diese noch schärfer zu charakterisieren, hatte Hilbrich einen genialen Einfall: Die Szenen mit Scarpia zeigt er in Zeitlupe. Der skrupellose Baron wird dadurch als lähmende und schleichende Gefahr dargestellt. – Sehr eindrucksvoll.
20.10.2026 | Münsterland Zeitung
Zum Dahinschmelzen!
22.10.2026 | Neue Musik Zeitung
Bereits der Auftakt ist stark, und die Dramaturgie der Handlung wird immer deutlicher zugespitzt, was nicht zuletzt dem stimmlich und szenisch mit großem Nachdruck und höchster Intensität agierenden Ensemble geschuldet ist.
22.10.2026 | OPER!