Look Up, We’re Watching
Drohnen-Projekt des MiRLAB
Schau nach oben! Im Kleinen Haus fliegen Drohnen – und von oben ist die Welt schön. Oder etwa nicht? Was eben noch nach Probe aussah, wird plötzlich ernst...
Das MiR.LAB ist der offene Experimentierraum vom MiR Gelsenkirchen – mitten in der Innenstadt, nur wenige Minuten vom Haupthaus entfernt. Hier entstehen neue Musiktheaterformate mit digitalen Technologien, experimentelle Bühnenideen und Projekte zum Mitmachen und Anfassen. Werdet Teil der MiR.LAB Community!
Das MiR.LAB ist die Schnittstelle von Musiktheater, Stadt und digitaler Gegenwart. Hier entstehen neue Formen des Erzählens, in denen Technologie Teil der künstlerischen Sprache wird – und die Stadt selbst zur Bühne. Nach drei Jahren als Experimentierraum im Förderprogramm „Neue Wege“ ist das MiR.LAB jetzt als eigene Sparte fester Bestandteil des MiR. Wir freuen uns sehr! Seit 2024 sind digitale Produktionen entstanden, neue Workshopformate entwickelt und neue Wege in die Stadt gefunden worden. Das MiR.LAB hat seine Arbeiten nicht nur im Theater gezeigt, sondern draußen – in Stadtteilen, auf Plätzen, in Räumen, die erst durch Kunst zu Bühnen werden. Und genau da bleiben wir.
Das MiR.LAB wohnt in Laufweite vom MiR im Sparkassengebäude am Heinrich-König-Platz – und ist gleichzeitig ständig unterwegs. Wir schlagen unsere Zelte auf, wo es spannend wird, arbeiten mit Menschen vor Ort, entwickeln Ideen, bauen sie um und ziehen weiter. Im Austausch mit der Stadt wachsen daraus Formate, die sich verändern und weitergehen.
So bleiben wir beweglich, aktuell und nah dran. Ein Schwerpunkt der kommenden Spielzeit ist die Entwicklung der interaktiven KI-Oper „The System Cannot Fail“ (UA 2027.28). In dieser Saison öffnen wir den Prozess: mit Try-Outs, Experimenten und der Einladung an Sie, Teil davon zu werden. Parallel dazu geht die Arbeit im Stadtraum weiter: Mit dem Spielclub „Play the City“ ziehen wir in ein Ladenlokal und entwickeln gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Welten. Auch „Diskurs und Daddeln“, unser Digitalkunst-Kaffeeklatsch, bleibt im Programm.
Und wer weiß: Vielleicht entsteht in diesem ganzen Prozess auch noch ein internationaler Flughafen mitten in Gelsenkirchen. Klingt unwahrscheinlich? Das denken Sie. Finden wir es gemeinsam heraus. Stay tuned.
Nora Krahl
(Künstlerische Leitung MiR.LAB)
Von textilen Pixelbildern über Drohnen im Theater bis zu Performances im Stadtraum: Im MiR.LAB treffen Workshops, Stückentwicklungen und digitale Experimente aufeinander. Gemeinsam mit Künstler*innen, Jugendlichen, Nachbar*innen und Neugierigen entstehen Projekte zwischen Stadtraum, Technologie und Bühne.
Drohnen-Projekt des MiRLAB
Schau nach oben! Im Kleinen Haus fliegen Drohnen – und von oben ist die Welt schön. Oder etwa nicht? Was eben noch nach Probe aussah, wird plötzlich ernst...
Entwicklung einer interaktiven KI-Oper
Im MiR.LAB entsteht das interaktive Musiktheater „The System Cannot Fail“ (UA 27.28), entwickelt in Zusammenarbeit mit der New Yorker Künstlerin Ellen Pearlman.
MiR.LAB
Am Rundhöfchen 6
45879 Gelsenkirchen
Email
MiRLAB.info@mirgelsenkirchen.de
ZUGANG ZUM MiR.LAB
✔ Ebenerdiger Eingang
✔ Barrierefreie Parkplätze
✔ Rollstuhlgerechtes WC im Café nebenan
✔ ÖPNV (Haltestelle Heinrich-König-Platz) mit Aufzug
✔ Blindenführhunde willkommen
✔ Hilfsbereites Personal, bei Fragen gern ansprechen
Gefördert wird das Labor vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat im Rahmen des Förderprogramms NEUE WEGE. Durch die Förderung der Stadt Gelsenkirchen und die Unterstützung der Sparkasse Gelsenkirchen wird es als Teil des Musiktheater im Revier aufgebaut. Die Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund begleitet das MiR.LAB bei seiner Entwicklung.